Das Labor- und Bürogebäude erweitert das Technologiezentrum Witterswil. Zusammen mit einem bestehenden Gebäude bildet der Neubau das Zentrum der Anlage.
Das Projekt baut auf einem einfachen rechteckigen, rationalen Grundriss mit einem Achsmass von 1.25 m auf, was eine flexible Büroeinteilung erlaubt. Die Stützen und Deckenplatten bilden eine einfache Tragstruktur, die durch einen Kern ausgesteift wird.
Die Erscheinung des Gebäudes ist geprägt durch die umlaufend auskragenden Balkone, die den Büroräumen vorgelagert sind, die Gesamtwirkung der bestehenden Anlage verstärken und ihr eine eigene Identität verleihen. Eine einseitig tiefere Auskragung akzentuiert den Eingang des Gebäudes.
Die Stützen für die Balkone, die filigrane, astartige Pfosten-Riegelfassade und die Fenster- und Türöffnungen gliedern und rhythmisieren die Fassade.
Die Balkone und Stützen werden vorfabriziert und durch eine beige Einfärbung veredelt. Die beige Einfärbung spielt auf den kalkigen Untergrund der Umgebung an.
Das Pfosten-Riegelsystem, die Fenster und die Fenstertüren aus Holz-Aluminium sind aussen bronzefarbig und innen geprägt vom Charakter des Holzes.
Die Tragstruktur, die Fassade und die vorgestellten Stützen und Balkone bilden konstruktiv, bautechnisch und baupysikalisch drei einfache und eigentständige Elemente. Diese Elemente sind Grundlage für einen schnellen und sauberen Bauablauf.
Witterswil CH
Ersatzneubau
Leistungen
Vorstudie 2011
Raumprogramm
Büro, Labor
Auftraggeber
TZW AG
Leimgruber Architekten
Benjamin Leimgruber
Valérie Leimgruber
Andrea Speirer
Sonja Flury
Grundmengen
Geschossfläche 739m2
Nutzfläche 524m2
Gebäudevolumen 7130m3